Dieses Blog durchsuchen

Montag, 11. März 2013

Buchmesse Wien

Mein erstes Buch sollte ja bei der Buchmesse in Wien präsentiert werden, es gibt grad 2 Dinge die mich in dieser Hinsicht beschäftigen:

1. Wird das Buch bis dahin fertig?
2. Wer fährt mit, ich trau mich nicht allein ;)



Hier noch mehr Infos zu Buchmesse Wien: LINK 

Und wer kennt ein nettes Hotel in Wien?


Absatz 1 Kapitel 7 (Seite: 86)

7


Nach ein paar Stunden wo ich einfach nur auf der dreckigen Matratze gelegen hatte kam Alex zurück, sie kniete sich neben mein Bett und ein Lächeln zog sich über ihr Gesicht. >>Wie geht’s dir?<< Meine Stimme war noch immer kraftlos aber ich schaffte es ein schwaches >>Gut<< herauszupressen. Sie nahm erneut das Tuch, tunkte es in die Wasserpfütze und wischte über mein Gesicht, das kühle Wasser weckte meine Lebensgeister, mein Verstand wurde klarer und meine Müdigkeit verschwand langsam. Es war unendlich schwer, sich langsam hochzustemmen, meine Arme hatten immer noch kaum Kraft, aber ich schaffte es schließlich doch meinen Oberkörper aufzurichten. Alex rutschte etwas zurück, und blickte mir tief in die Augen. Sie war eine wunderschöne Frau, sie hatte leicht grünliche Augen, und lange schwarze Haare, die leicht verfilzt waren. Ihr Gesicht wurde gezeichnet von einem harten Leben, und trotzdem strahlte sie eine Schönheit aus, die ich selten wo gesehen habe. Ihre Augen waren tatsächlich ein Spiegel zu ihrer Seele, es lag so viel Güte, Wärme und Verständnis darin, das ich momentan keine Kraft hatte mit ihr zu sprechen, ich verlor mich in der Farbe ihrer Augen, in meinem Kopf drehte sich alles, und meine Gedanken gleisten ab....

Donnerstag, 7. März 2013

Kurztrip - Vorfreude

Ein Kurztrip nach Budweis steht auf dem Programm, ich freue mich schon tierisch, leider erst nächstes Wochenende.
Ich hoffe dort wieder etwas Energie zu tanken, und vielleicht endlich bei meinem Buch weiterzukommen.

Mittwoch, 6. März 2013

HAHA

Das schöne an Blogger ist ja, dass man sich selber folgen kann, so kann man sich sicher sein, dass man sich nie verliert. :D

Absatz 1 Kapitel 6

6
Die Tür ging zu meiner Überraschung sehr leicht auf, ich stolperte hindurch, und fand mich in einem schmalen Gang wieder, langsam ging ich ihn entlang, das Licht an der Decke flackerte und immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich aufschrak wenn ich Schatten sah. Der Gang war lange, ich fragte mich in welchem Teil des Gebäudes ich jetzt wohl sein würde. Nach ein paar Minuten sah ich vor mir erneut eine Tür, ich ging auf sie zu, und machte sie langsam auf. Die Kälte schlug mir mit Anlauf ins Gesicht. Ich befand mich am Dach des Gebäudes. Die Wolkendecke war zum Greifen nah, und die Kälte war massiv. Ich ging langsam an den Rand, und sah hinab. Man konnte unten kaum etwas erkennen, man sah nur kleine beleuchtete Kreise, wo Straßenlaternen standen, und gelegentlich sah man ein Fahrzeug, oder besser die Lichter eines Fahrzeugs vorbeirasen. Ich saß fest, ich konnte nicht mehr in das Gebäude zurück, aber von hier gab es keinen Ausweg. Die anderen Wolkenkratzer waren zu weit entfernt, um es dahin zu schaffen, und der Abstieg an der Fassade war unmöglich, sie bestand ja so gut wie nur aus Glas.

Absatz 1 Kapitel 5

5
Der Schlag in mein Gesicht holte mich aus dem Reich der Träume, ich wusste nicht wo ich war, und meine Sinne brauchten eine Weile um sich wieder zu sammeln. >>Er ist wach, werft ihn in die Zelle.<< Ich spürte wie sie mich über den Boden schleiften, es war kalt, und mein Körper war ver-krampft, die Stelle auf meinen Hinterkopf wo mich etwas getroffen hatte schmerzte wahnsinnig, und ich konnte Blut spüren, dass aus der Wunde tropfte. Meine Augen spielten mir Streiche, alles war verschwommen, ich konnte kein klares Bild bekommen, meine Beine und Arme gehorchten meinen Befehlen nicht, und so konnte ich nichts tun als zu warten, ich versuchte meinen Puls zu kontrollieren, meine Gedanken frei zu bekommen, aber es klappte nicht, plötzlich war der Halt weg, ich fiel nach vorne, krampfhaft versuchte ich meinen Hände vor den Körper zu bekommen aber es scheiterte, wie ein Sack viel ich auf die Vorderseite, mein Kiefer schlug hart zusammen, und wieder übermannte mich Dunkelheit.

Absatz 1 Kapitel 4

4
Ich erwachte sehr sanft, die Sonne schien mir ins Gesicht und ich schlug die Augen auf, als ich Claudia in meinen Armen spürte, glaubte ich zuerst das es Sophie war, aber die Erinnerung kam schnell zurück. Ich entspannte mich, in der Ferne konnte man noch immer die Mauer als dünnen grauen Strich sehen, und neben mir roch ich die Frische des Wassers, und hörte das surren von unzähligen Insekten. Ich konnte hier nicht bleiben, die Erkenntnis kam so schnell das es mir beinahe den Magen umdrehte, ich musste tiefer in die Wildnis und mich irgendwo verstecken, so nahe bei der Stadt würden sie mich finden, und ich war mir sicher dass sie mich noch suchen würden. Ich weckte Claudia, sie lächelte mich an, und streckte sich. Dann stand ich auf, ich zog meine zerrissene Kleidung wieder an, und auch Claudia zog, eher unwillig, ihr Gewand an, >>wir müssen tiefer in den Wald, sonst finden sie uns noch.<< sagte ich, sie nickte nur, dann gingen wir los, auf unserem Weg sammelten wir immer wieder Beeren oder Früchte, die Gefahren die hier lauern sollten, die wir immer wieder gehört hatten, waren nicht real, zumindest konnte ich es mir nicht vorstellen, dass hier wirklich etwas geschehen konnte, wir sahen Tiere, aber keines kam uns zu nahe, sie hatten mehr Angst vor uns, als wir vor ihnen.